Heute wollen wir einen Horrorshooter der neuesten Generation unter die Lupe nehmen, wer die Überschrift gelesen hat wird wissen, dass es sich um F.3.A.R. handelt.
Wer die Reihe kennt, weiß das F.E.A.R. Für einen unheimlich, tödlichen Gruselschocker steht. Schon allein die Tatsache das die Grusellegende John Carpenter (Welcher viele dieser aus der Mode gekommenen Dinger namens ‘Bücher’ im Grusel-Genre veröffentlichte.) an diesem Titel mitarbeitete lässt schon viel Vorfreude aufkeimen.
Das Spiel erfreut sich an neuen Gegnern, Waffen und vor allem einer schicken, neuen Grafik. Ihr werdet euch in diesem Teil auch nicht nur auf eure Waffen und eure Reflexe (Zeitlupe) verlassen müssen, ihr könnt wie im Vorgänger schon die „Superpanzerungen“ nutzen, welche wieder mit großkalibrigen Waffen bestückt sind. Happy Gemetzel kann ich da nur sagen!
Noch eine große Neuheit die in der F.E.A.R. Reihe eingeführt wurde, ist der Koop-Modus. Die beiden Spieler besitzen grundverschiedene Fertigkeiten und sind dazu gezwungen sich gegenseitig aus der Klemme zu helfen. Dort könnt ihr anscheinend auf einige Spezialfähigkeiten zurückgreifen wie das kontrollieren von Gegnern durch Telepathie und solch einen Kram. Da das Spiel noch nicht sehr lange auf dem Markt ist, konnte ich den Koop-Modus leider noch nicht testen.
Zu der Geschichte kann ich folgendes sagen: Alma, die Mutter von Paxton Fettel (Der Bösewicht der in den vorherigen beiden Teilen gejagt wurde.) und seinem Bruder, den sogenannten ‘Point Man’, (Diesen Spielt ihr.) ist schwanger und verdammt schlecht gelaunt. Allein für sich genommen ist das nicht allzu tragisch, schließlich könnte man in den nächsten Laden rennen und ihr ein Glas saurer Gurken und Nutella holen, allerdings hat sie eine ziemlich kranke Weltvorstellung welche wahrlich widerwärtige Kreaturen hervorbringt. Leider funktioniert der Sohn-Bonus nicht, denn alles was euch im Spiel begegnet versucht euch irgendwie auf jede erdenkliche Weise umzubringen, aber ich denke das ist bestimmt nur ein Bug.
Zu den Systemanforderungen kann man sagen das man das Spiel auf einem Mid-End-Rechner gut spielen kann. Die Mindestvoraussetzungen für das Spiel sind recht bescheiden, es verlangt lediglich einen 2,4 Ghz Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und eine NVIDIA 8800GT 512MB // ATI 3850HD 512MB. Somit sollte es eigentlich jedem möglich sein diesen Gruselspaß zu genießen.
Zum Schluss gebe ich euch noch einen Tipp:
Kauft euch das Spiel in Österreich oder lasst es euch von einem Österreicher über STEAM schenken, geschnitten ist das Spiel nur halb so lustig, da einfach ein Großteil der Gruselatmosphäre der USK/FSK zum Opfer gefallen ist.
Und nun lasst euch nicht von Schatten im Fernseher, oder einer Couch die die Treppe herunterpoltert erschrecken.
Viel Spaß und erschreckt euch gut,
euer Kane.
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