In diesem Artikel stelle ich euch “Alice: Madness Returns” vor.
Einen großen Pluspunkt möchte ich direkt mal dafür vergeben, das der Vorgänger das Spiels gleich mitgeliefert wird. American McGee’s Alice ist also mit vorhanden und spielbar.
Die Geschichte setzt nach den Geschehnissen des Films ein. Sprich die Herzkönigin wurde gestürzt. Jedoch ist das Wunderland in Gefahr und somit auch der Verstand von Alice. Ihr müsst das Wunderland retten um Alice zu retten!
PhysX wird in diesem Spiel hauptsächlich dafür genutzt, Kleidung und Haare zu animieren. Durch die spezielle Grafik die für das Spiel gewählt wurde, ist der Haarschopf von Alice leider nuretwa mit geschätzten 150 Haaren bestückt. Mich würde es interessieren wie ein vollständiger Haarschopf mit PhysX aussieht, aber das ist ein anderes Thema.
Das Kampfsystem in Alice: Madness Returns ist sehr ausgefeilt. Ihr habt verschiedene Möglichkeiten zu kämpfen und eure Gegner beschäftigt zu halten. Zum Beispiel ist es bei einer Gruppe von verschiedenen Gegnern immer von Vorteil die Uhrwerkbomben einzusetzen, nicht um Gegner zu vernichte, dazu ist sie viel zu schwach, aber sie lenken die meisten Feinde ab, so das ihr euch für eine kurze Zeit um einen einzelnen Gegner kümmern könnt. Auch das ausweichen und blocken ist sehr dynamisch, verschiedene Gegner erfordern andere Taktiken die ihr euch im späteren Spielverlauf selber beibringen müsst. Anfangs gibt es für die ersten paar Gegner selbstverständlich Tutorials, später müsst ihr aber wie gesagt selber experimentieren. Ihr habt auch die Möglichkeit eure Waffen aufzurüsten, indem ihr mit den gesammelten Zähnen dafür bezahlt. Somit werden meist Angriffsgeschwindigkeit und -stärke erhöht.
Aber was währe natürlich Alice im Wunderland ohne Rätsel, ohne die schrumpfende Alice und vor allem ohne ‘Grinser’, die Grinsekatze. Grinser wird euch oft mehr oder weniger hilfreiche Tips geben, welche selbstverständlich kryptisch in Rätseln verpackt ist. Auch gilt es verborgene Wege und Trigger zu finden um an zusätzliche Zähne und Erinnerungen zu gelangen. Da das Spiel anscheinend sehr langwierig ist, bin ich leider noch nicht bis zum Ende gelangt. Weshalb ich noch nicht genau weiß was es mit den Erinnerungen auf sich hat.
Mein Fazit für Alice: Madness Returns: Ein sehr gelungenes Spiel. PhysX hätte man hier noch stärker einbringen können. Jedoch ist dieses Spiel eher was für Hochleistungsrechner da die Grafik auf höchsten Einstellungen die Atmosphäre einfach am besten vermittelt. Jedoch ist dieses Spiel nur für furchtlose Spieler empfehlenswert. Manche Zwischensequenzen sind nichts für schwache Nerven und auch der rübergebrachte ‘Wahnsinn’ erschreckte selbst mich manchmal. Und das sogar nachdem ich Dead Space 1+2 gespielt habe und dachte, dass es nicht noch heftiger kommen kann. Trotzdem eine klare Kaufempfehlung für Leute die Action und Fantasy gerne kreuzen und auch selbst ein wenig Wahnsinnig sind.
Mit schaurig blutigen Grüßen,
euer Kane.
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