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Hunted ist ein 2­-Spieler Koop­Spiel welches jedem gefallen dürfte der lieber eine tolle Story will, als die neuste Grafik. Hunted arbeitet mit der schon etwas in die Tage gekommen Unreal 3 Engine und ist somit auch für Leute mit  Mid­End­ Rechnern gut geeignet.

Aber erst mal zur Geschichte des Spiels. Ihr spielt wahlweise entweder Caddoc, einen brutalen Schwertkämpfer oder E’lara, eine Elfe die einen faible für Explosionen und Waffen im allgemeinen hat. Beide Charaktere haben Nah­ und Fernkampfwaffen. Elara ist logischerweise als Elfin besser mit dem Bogen unterwegs, kann aber auch mit kleinen Schwertern und Schilden arbeiten. Caddoc ist auf Schwert und Schild spezialisiert, kann aber auch einfache Armbrüste benutzen.

Die beiden sind ein Söldnerteam und ergänzen sich ideal. Am Anfang des Spiels begegnet ihr einer blassen schönheit namens Seraphina, diese gibt vor die Tochter eines Königs zu sein. So das bei ihrer Rettung eine große Belohnung winken würde. So startet euer Abenteuer und ihr beginnt eure Verfolgungsjagd. Auf eurer Jagd werdet ihr auf eine wilde Mischung verschiedener Mythen und Sagen treffen. Ihr trefft Wagar  (Anscheinend eine spieleigene Erfindung.), Minotauren, Oger, und Drachen. Ab und zu findet ihr auf eurem Weg eine Schale voll ‘Slag’, eine silbrige Flüssigkeit welche euch ungeheure Kräfte verleiht. Allerdings ist vorsicht geboten, Slag macht süchtig, ihr solltet den Charakter regelmäßig wechseln, damit nicht ein einzelner süchtig nach dem Zeug wird. Im laufe des Spiels werdet ihr einige interessante Orte besuchen, darunter sind verwinkelte Höhlen, zerstörte Städte, malerische Wälder und viele andere liebevoll gestaltete Ortschaften. Während des Spiels werdet ihr auch oft auf versteckte Wege treffen, welche euch zu wertvollen Schätzen und Waffen führt. Natürlich müsst ihr dafür auch was tun, ihr müsst verschiedene Rätsel lösen, die euch von steinalten Steinköpfen gestellt werden oder simplerweise auf Steintafeln geschrieben stehen.

Zudem könnt ihr spezielle Fertigkeiten durch Seraphina erlange. Sie tauscht euch Kristalle gegen Fertigkeiten wie Explosive Pfeile, Zorneswind (Wirbelt Gegner auf und schmettert sie zu Boden.) und andere ein. Es stehen euch insgesamt 6 Fertigkeiten zur Auswahl, welche 3 Entwicklungsstufen und jeweils 6 weitere Perfomance­ Verbesserungen verteilt auf die ersten beiden Entwicklungsstufen beinhaltet. Ein weiteres Schmankerl was euch Seraphina überlässt ist der “Totenstein”, mit welchem ihr die Erinnerungen Toter Personen sehen könnt, oder die letzten Gedanken der Person hören könnt.

Durch die gut programmierte KI wird euer Partner (Je nachdem wen ihr spielt.) euch zu hilfe eilen wenn ihr Angegriffen werdet und grade eine Balista oder anderes schweres Gerät bedient. Zudem ist es euch möglich über weite Strecken eurem Partner zu helfen, wenn dieser kurz vor dem Tode steht. Ihr werft ihm einfach eine kleine Flasche mit Lebenselixir hin. (Ein definitiver Vorteil zu Resident Evil 5, da keine Feinde euch im Weg stehen können.) Ein weiterer gut durchdachter Punkt sind die Waffenständer. Wenn ihr mit eurem Charakter eine Waffe vom Waffenständer holt und der andere Charakter diese Waffe teoretisch auch gebrauchen könnte, lässt die KI sie liegen, denn ihr habt den Waffenständer ja benutzt und nicht die KI. Somit müsst ihr euch nicht beeilen die Waffe aufzunehmen. Das Spiel hat einige Interessante Variablen, welchen den Spielverlauf immer wieder ein wenig verändern.

Seht euch definitiv überall um, nehmt alles mit und hört ganz genau zu, was euch gesagt wird. Warnungen werden in diesem Spiel definitiv nicht umsonst ausgesprochen. Auch wenn eurer Partner mal sagt das ihr euch hier noch genauer umsehen solltet, solltet ihr darauf eingehen und vielleicht mal den ein oder anderen Blick hinter eine Säule schmeißen. Viel Glück beim Schätze finden.

Zudem beeinhaltet das Spiel einen Leveleditor mit dem schicken namen “Crucible”. Dieser ermöglicht es euch aus einer vorwahl von Maps die Variabeln zu bestimmen. Zum Beispiel wie viele Gegner wann kommen, welchen Ausrüstungsstand ihr habt etc. Damit können wahrlich gewaltige Schlachten in den verschiedensten Szenarien erstellt werden. Er ist sehr intuitiv und nach wenigen Klicks hat man den Dreh raus was man wie machen muss um zum gewünschten Ergebniss zukommen. Je nachdem wie viel Gold ihr in den verschiedenen Spielmodi gesammelt habt, werden mehr Optionen für Crucible freigeschaltet. Es zählt jedes Gold, ob ihr das im Coop, im Singleplayer oder aber in den Crucible­Maps gesammelt habt.

Nun werden wir auf die Systemvorraussetzungen eingehen.

Mindestvorraussetzung Empfohlen
 Prozessor 2,0GHz Dualcore ­Prozessor 2,6GHz Quadcore­Prozessor
 Grafikkarte 512 MB Grafikspeicher
GeForce 9800 oder
GTXRadeon HD 433
NVIDIA GeForce GTX 460 oder
ATI Radeon HD 583
 Arbeitsspeicher 2 Gigabyte 3 Gigabyte
 Festplattenspeicher 12 Gigabyte 12 Gigabyte

Wie ihr seht sollte das Spiel auch auf stink normalen 400€ Rechnern von Aldi funktionieren. In ermangelung eines solch schlechten Rechners, kann ich es leider nicht testen.

Und nun wünsch ich euch viel Spaß beim Spielen.
Euer Kane.

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